Eistauchen - ein Erlebnis der besonderen Art
Spaß, Sport und Abenteuer
Es war wieder ein besonderes Erlebnis: von 7. - 9. Februar fand am Kärntner Weissensee so wie in den vergangenen Jahren ein Eistauchwochenende statt. Verena und Patrick Fritz und Roman Bonatti nahmen gemeinsam mit zwei Mitgliedern des TCV daran teil.
Zwei Brevetierungen
Wir gratulieren Verena und Patrick herzlich zum zum bestandenen Brevet!
Wer glaubt, es würde sich um ein reines Sport-Event für die härtesten unter uns handeln, täuscht sich. Am Weissensee treffen Sport, Spaß und Abenteuer aufeinander. Das beginnt schon mit der Anreise. Knapp nach Spittal an der Drau biegt man rechts in ein enges Tal ab und spätestens nach zehn Minuten hat man das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein.
Angekommen im Gasthof Wassermann trifft man sich nach Bezug der Zimmer im Gastraum und es werden Anekdoten der letzten Jahre aufgewärmt.
Unterkunft und Verpflegung
Im Wassermann setzt man auf Tradition und Einfachheit. Man bekommt hier noch echte Hausmannskost mit ordentlichen Portionen zu humanen Preisen.
Besonders zu erwähnen ist das effiziente Zahlungsverkehrssytem. Jeder Gast erhält zu Beginn eine Kreditkarte der besonderen Art, auf der die konsumierten Speisen und Getränke aufgezeichnet werden, um sie am Abreisetag abzurechnen.
Die Tauchbasis
Organisiert wird das Event von Basti und Mimi, die die Tauchbasis Diving Weissensee am Ostufer des Weissensee sehr engagiert betreiben und uns Taucher jedesmal perfekt betreuen.
Danke an dieser Stelle an Johannes Thurner vom TCI, der im Vorfeld alle Reservierungen vorgenommen hat, diesmal jedoch nicht dabei ein konnte.
Sicherheit und Voraussetzungen
Eistauchen klingt gefährlich. Tatsächlich ist das Eistauchen eine sehr sichere Art des Tauchens, wenn man sich an die Regeln hält. Zwei an getrennten Ventilen angeschlossene kaltwassertaugliche Regler und ein Trockentauchanzug sind Voraussetzung, um an einem Eistauchgang teilzunehmen.
Für die Erlangung des Eistauchbrevets sind das CMAS Brevet** und ein Trockentauchbrevet vorgeschrieben.
Je zwei, maximal drei Taucher sind an einer Leine befestigt. Der Leinenführer an der Hauptleine und die weiteren 1-2 Taucher an einer sog. Buddyline. Der Leinenmann auf dem Eis sichert die Taucher.
Die Entfernung zur Einstiegsstelle beträgt maximal 30m.
Beim Briefing für den Tauchgang werden neben den üblichen Checks Leinensignale vereinbart. Der Leinenführer und der Leinenmann geben jede Minute einander durch zweifaches Ziehen das Zeichen, dass alles in Ordnung ist. So wird auch geprüft, ob die Leinenverbindung in Ordnung ist. Gibt es ein Problem, wird vom Leinenführer sofort ein entsprechendes Signal abgegeben (mehrfach starkes Ziehen). Der Leinenmann zieht die Taucher dann rasch zur Einstiegsstelle.
Ein echter Genußtauchgang
Wie man auf den Bildern sieht, ist die Sicht unter dem Eis hervorragend und man genießt das vielfältige Farbenspiel, wenn die Sonne auf die Eisdecke scheint. Natürlich darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Sich auf den Kopf zu stellen, mit den Beinen nach oben auf die Eisdecke treiben zu lassen und ein paar Schritte so zu gehen ist eine Pflichtübung für jedes Eistauchwochenende.
Das Video und die Fotogalerie vermitteln weitere Eindrücke. Wer Lust hat, dieses Abenteuer zu erleben, kann uns gerne über das Kontaktformular auf der Homepage informieren. Auch für Februar 2026 sind bereits Plätze reserviert.